Tragbarere Scanner von HP

Dienstag, 6. April 2010

HP hat sein neuestes Produkt vorgestellt- einen Scanner für Unterwegs. Der HP Scanjet Professional 1000 arbeitet mit einer Auflösung von 600 dpi und kann fünf Seiten in einer Minute einscannen.

Normalerweise benutzen wir einen Scanner nicht gerade häufig. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn wir Dokumente archivieren oder einscannen möchten. Doch gerade wenn man viel unterwegs ist, liegt hier das Problem. Normalerweise sind Scanner zu groß um sie einfach überall mit hin zunehmen. In Zeiten der tragbaren Note- und Netbooks ist das ein Hindernis. Da ist man auf Geschäftsreise oder bei Freunden und muss unbedingt noch ein Dokument einscannen und weiter schiecken. Das geht natürlich nicht, denn der Scanner ist ja zu Hause auf dem Schreibtisch.

Der kleine Begleiter der Firma HP mit einer Abmessung von 290 x 50 x 75 mm passt fast in die Hosentasche und wiegt auch nur etwa 700 Gramm. Er ist somit der optimale kleine Begleiter. Der HP Scanjet Professional 1000 wird über eine USB- Schnittstelle an den Computer angeschlossen und bezieht auch über diesen seine Energie. Das Gerät kann bis zu fünf Seiten oder beidseitig bis zu acht Bilder pro Minute einlesen. Der Scanjet Professional liest Vorlagen von der Größe einer Visitenkarte bis maximal A4 ein. Die Bilder oder Dokumente müssen dabei einzeln eingeschoben werden.

Der HP Scanjet Professional 1000 ist ab April für etwa 260 Euro im Handel erhältlich. Im Lieferumfang ist eine Software enthalten, die leichtes Dokumentenmanagement möglich macht.

Suchen Sie nach einem anderen Modell? Auf scanner.org gibt es eine große Auswahl an Scannern und aktuelle Informationen zum Thema.

Tipps und Trick Rund um das Thema Scannen- Teil 3

Dienstag, 6. April 2010

Fragen Rund um die Themen Dateiformat und Auflösung konnten wir vergangene Woche klären. Heute dreht sich alles um die Interpolation. In dieser Serie stellen wir Ihnen wöchentlich nützliche Kniffe und Tipps zum Thema Scanner vor, mit denen Sie Ihre Ideen spielend umsetzten können.

Interpolation ist nicht gleich optische Auflösung. Schon vor dem Kauf eines Gerätes sollte Ihnen dieser Unterschied bewusst sein. Die optische Auflösung bezeichnet den Wert, den der Scanner durch seine Linse und Technik wirklich einlesen kann. Interpolation bedeutet, dass das optisch eingescannte Motiv mit einem Programm hochgerechnet werden kann. Somit besitzt das Bild dann eine höhere Auflösung. Allerdings ist diese eben nur hochgerechnet und lässt sich nicht mit der optischen vergleichen.

Interpolierte Bilder weisen einen höheren Speicherbedarf auf und besitzen nur wenige echte Informationen. Der Rest wurde einfach vom Programm errechnet. Hier gilt wieder die alte Regel, dass eine geringere Auflösung beim Scannen für den Privatgebrauch meistens ausreicht. Aber eben nur meistens.

Auch diese Regel hat ihre Ausnahme. In manchen Fällen kann das Interpoliren nämlich doch sinnvoll sein. Wollen Sie das eingescannte Motiv vergrößern, verschafft Ihnen die Interpolation zwar keine weiteren Informationen aber der Treppeneffekt wird stark vermindert. Auch beim Einlesen von Negativen oder Dias kann bei einigen Scannern nur mit der Interpolation die benötigte Auflösung erreicht werden. Allerdings gibt es für diese besonderen Motive spezielle Film-Scanner, wie etwa die Modelle von Rollei, Epson oder HP.