Tipps und Trick Rund um das Thema Scannen- Teil 2

Dienstag, 30. März 2010

Nachdem wir im vorherigen Beitrag das Thema Dateiformat behandelt haben, erklären wir heute welche Auflösung für welches Dokument in Frage kommt. In dieser Serie stellen wir Ihnen wöchentlich nützliche Kniffe und Tipps zum Thema Scanner vor, mit denen Sie Ihre Ideen spielend umsetzten können.

Jeder Scanner bietet unterschiedliche Auflösungen an. Dabei macht es keinen Sinn immer die Höchste zu wählen. Auch hier kommt es, genau wie bei der Wahl des Dateiformats, auf Bild und Verwendungszweck an. Bei einer sehr große Auflösung benötigen die Bilddateien mehr Speicherplatz auf dem Computer und manch ältere Rechner können Probleme beim Öffnen bekommen.

Scannen Sie Bilder für Webpages oder zum Versenden via E-Mail reichen 72-200 dpi aus. Bei Fotos oder Motiven die Sie später ausdrucken möchten, ist es ratsam eine Auflösung von 300 dpi zu wählen. DPI sind übrigens die „dots per inch“ also die Punkte pro Zoll. Faxdokumente sollten mit 200-300 dpi eingescannt werden. Möchten Sie ihre eingelesenen Dokumente archivieren? Dann empfehlen wir eine Auflösung von 300 dpi zu wählen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann einen Probescann durchführen um so die Bildqualität zu verbessern. Testen Sie die verschiedenen Einstellungen wie Helligkeit, Kontrast oder Farbkorrektur. Diese Test sollen allerdings jeweils für die entsprechenden Motive gemacht werden, da schwarz-weiß Bilder andere Eigenschaften besitzen als farbige Fotos.

Motive mit feinen Linien sind anspruchsvoller. Mächten Sie also etwa Strichzeichnungen oder Landkarten einscannen, empfiehlt es sich die Geräteauslösung zu nehmen. Auch wenn diese Dateien viel Speicherplatz benötigen. Sollte Ihr PC dafür nicht gerüstet sein, probieren Sie die nächst kleinere Auflösung.

Zum Schluss kommen wir zur optimalen Auflösung, wenn Sie ihr Bild vergrößern oder verkleinern wollen. Soll das eingescannte Motiv vergrößert werden, muss eine höhere Auflösung eingestellt werden. Soll die Größe des Bildes verdoppelt werden, benötigen Sie einen Scan in doppelter Auflösung. Zum Verkleinern dann natürlich eine entsprechenden geringere Auflösung.

Tipps und Trick Rund um das Thema Scannen

Freitag, 26. März 2010

Kaum ist der neue Scanner zu Hause angeschlossen, kommen auch schon die ersten Fragen auf. Unterschiedliche Vorlagen benötigen verschiedene Einstellungen- aber wer hat die schon alle im Kopf. In dieser Serie stellen wir Ihnen wöchentlich nützliche Kniffe und Tipps zum Thema Scanner vor, mit denen Sie Ihre Ideen spielend umsetzten können.

Heute: Das richtige Dateiformat -GIF, BMP, JPEG oder JPG ?

Die unterschiedlichen Eigenschaften der Formate bestimmen die späteren Möglichkeiten ihrer eingescannten Vorlage. Am weitesten verbreitet ist wohl das JPEG- bzw. JPG-Format. Die Joint Photographic Experts Group komprimiert die Bildinformationen vor jedem Speichervorgang neu. Das hat zur Folge, dass je nach Stärke der Kompressionsstufe Bildinformationen verloren gehen. Wollen Sie ihre Bilder nach dem Scannen nicht oder nur geringfügig weiter bearbeiten, bietet sich dieses Format an. Durch den Komprimierungsvorgang benötigen JPEG-Bilder wenig Speicherplatz.

Wollen Sie Bilder mit geringen Farbverläufen einscannen, also etwa Grafiken, Tabellen oder Icons, eignet sich das GIF-Format. Das Graphic Interchange Format speichert Bilddateien mit maximal 256 Farben. Die Dateimenge ist also noch relativ gering so, dass die einzelnen Bilder schnell per E-Mail verschickt werden können. GIF-Formate eignen sich auch für Bilder, die auf Webpages abgebildet werden sollen.

Das BMP-Format ist ein einfaches Format, das von Microsoft und IBM entwickelt wurde. Die Grafikbild-Datei enthält Pixel in Form einer Punktetabelle. Das Format ist sehr präzise und detailgenau, benötigt dafür aber auch sehr viel Platz auf ihren Rechner. Es eignet sich sehr gut für Fotos und farbintensive Grafiken.

Ein anderes bekanntes Dateiformat zur verlustfreien Speicherung ist das TIFF-Format. Das Tagges Image Format speichert die Bildinformationen in Gruppen von Pixeln, in der Form von Streifen oder Kacheln. Bilder in diesen Formaten eigenen sich besonders für monochrome Grafiken oder um die Bilder hochauflösend und ohne Qualitätsverlust auszudrucken. Nicht komprimierte Bilder benötigen aber auch mehr Speicherplatz.

Neuer Reflecta Scanner ermöglicht sekundenschnelles Arbeiten

Donnerstag, 25. März 2010

Der Kompaktscanner Imagebox iR von Reflekta digitalisiert alte Fotos, Negative und Dias. Anders als herkömmliche Geräte, scannt die Imagebox Bilder mit einem CMOS- Flächensensor. Das Bild wird so nicht zeilenweise eingelesen, sondern quasi ab fotografiert. Durch diese Neuerung ist das Foto, unabhängig von der Vorlage, in etwa einer Sekunde digitalisiert.

Die Auflösung des Reflecta Scanners beträgt 1.800 dpi für Dias und Negative sowie 400dpi für Papierauszüge. Die integrierte Kratzer- und Stauberkennung Magic-Touch soll zeitaufwendiges Nachbearbeiten verhindern. Eine Infrarotleuchte tastet das Bild vor dem Scan ab. Das Gerät erkennt so Störungen und kann diese an Hand der aufgezeichneten Informationen vom Bild löschen. Die eingelesenen Bilder können über USB an einen Rechner übertragen werden.

Die Farbtiefe beträgt 24 Bit und der Dichteumfang 3.0 Dmax. Die Reflecta Imagebox iR verfügt weiterhin über eine LED-Lampe. Der Lieferumfang des Geräts umfasst Halter für vier gerahmte Dias, einen Negativ-Filmstreifenhalter für sechs Bilder sowie einen Fotohalter für Bilder mit maximalen Maßen von 10×15 Zentimetern. Zum späteren Bildbearbeitung liegen die Programme „CyberView CS“ und Adobes „Photoshop Elements 5.0“ dem Gerät bei. Der Preis beträgt etwa 159 Euro.

Schon das Vorgänger Modell die Reflecta ImageBox erhielt überwiegend positive Kritiken. Es gilt abzuwarten, was spätere Praxistests über die Qualität des Produkts zu berichten wissen.