Scannen ohne Vorspiel

Dienstag, 13. April 2010

Was mich wirklich beim Scannen etwas nervt, ist die Aufwärmphase. Meist denken ich im letzten Moment daran, dass ich ja noch Dias für meine Familie einlesen sollte. Und dann sitze ich an meinen PC und warte das der Scanner bereit ist. Okay, eigentlich dauert das ja nicht unendlich lange. Aber wenn man es wirklich eilig hat, kommt einem auch eine Minute sehr lang vor.

Ich bin bestimmt nicht allein mit diesen „Problem“. Abhilfe schafft da der Scanner CanoScan 8800F von Canon. Wir müssen das Gerät nur anschalten und los geht es. Dies Schnelligkeit verdanken wir den weißen LED-Lampen. Der Scanner ist hübsch und ist laut Hersteller eine ideale Lösung für hochwertige Scans von Aufsichts- und Durchlichtvorlagen. Bis zu 12 Kleinbildaufnahmen, vier gerahmte Dias oder einen 120er Rollfilm können wir durch die integrierte Durchlichteinheit scannen.

Der CanoScan 8800F ist sehr Anwendungsfreundlich. Ausgerüstet mit sieben Scan-Buttons, für häufige Funktionen wie Scan to Email oder Scan to PDF, erleichtert das Gerät unsere Arbeit. Sollte das Bild Kratzer haben oder sich Staub angesammelt haben, wird dies durch die Infrarotabtastung entfernt.

Der Scanner von Canon arbeitet mit einer Geschwindigkeit von etwa neun Sekunden für ein DIN-A4-Bild mit 300 dpi Auflösung. Der CCD-Sensor besitzt eine Auflösung von bis zu 4.800 x 9.600 dpi und sorgt somit auch bei Ausschnittvergrößerungen für eine detailreiche Wiedergabe. Die Farbtiefe von 48 Bit hilft ebenfalls bei der hochwertigen Reproduktion. Im Lieferumfang ist zusätzlich weitere Software enthalten.

Der CanoScan 8800F ist gibt es für etwa 210 Euro. Haben Sie nichts gegen das Scanner-Vorspiel? Dann finden Sie mit Sicherheit andere Angebote auf scanner.org die Ihnen gefallen.

Das iPhone- Vielleicht der kleinste Scanner der Welt

Dienstag, 13. April 2010

Kleiner als ein Flachbettscanner und Kultobjekt- das iPhone. Neben telefonieren und simsen, kann dieses Handy mit dem entsprechenden App scheinbar fast alles. Ausgestattet mit dem „Cardreader“ erleichtert das iPhone als Scanner den Berufsalltag.

Sie kommen mal wieder von einem Meeting oder haben neue Kollegen getroffen. Zurück im Büro ist Ihre Tasche voll mit Visitenkarten. Aber was helfen uns die ganzen Informationen, wenn wir sie nicht immer dabei haben. Also gibt es nur eine Lösung- das mühevolle Abtippen. Mit dem neuen App „Cardreader“ können Sie sich das in Zukunft sparen.

Diese Funktion verwandelt Ihr iPhone in einen kleinen und transportablen Scanner. Fotografieren Sie einfach die Visitenkarten ab. Die Texterkennungsfunktion speichert dann automatisch die wichtigen Daten wie Telefonnummer, Name, Firma, E-Mail oder Adresse an der richtiger Stelle im Adressbuch ab. Die Visitenkarten können Sie als Profilfoto anhängen oder in einer 3D Ansicht durchsuchen.

Wie diese Application aussieht, sehen Sie im folgenden Video.

Der „Cardreader“ ist eine gute Alternative um Herr über die Zettelwirtschaft zu werden und mit 3,99 noch erschwinglich. Wollen Sie häufiger und größere Motive einscannen? Dann wäre ein normaler Scanner doch die bessere Alternative. Angebote verschiedener Hersteller gibt es hier.

Tragbarere Scanner von HP

Dienstag, 6. April 2010

HP hat sein neuestes Produkt vorgestellt- einen Scanner für Unterwegs. Der HP Scanjet Professional 1000 arbeitet mit einer Auflösung von 600 dpi und kann fünf Seiten in einer Minute einscannen.

Normalerweise benutzen wir einen Scanner nicht gerade häufig. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn wir Dokumente archivieren oder einscannen möchten. Doch gerade wenn man viel unterwegs ist, liegt hier das Problem. Normalerweise sind Scanner zu groß um sie einfach überall mit hin zunehmen. In Zeiten der tragbaren Note- und Netbooks ist das ein Hindernis. Da ist man auf Geschäftsreise oder bei Freunden und muss unbedingt noch ein Dokument einscannen und weiter schiecken. Das geht natürlich nicht, denn der Scanner ist ja zu Hause auf dem Schreibtisch.

Der kleine Begleiter der Firma HP mit einer Abmessung von 290 x 50 x 75 mm passt fast in die Hosentasche und wiegt auch nur etwa 700 Gramm. Er ist somit der optimale kleine Begleiter. Der HP Scanjet Professional 1000 wird über eine USB- Schnittstelle an den Computer angeschlossen und bezieht auch über diesen seine Energie. Das Gerät kann bis zu fünf Seiten oder beidseitig bis zu acht Bilder pro Minute einlesen. Der Scanjet Professional liest Vorlagen von der Größe einer Visitenkarte bis maximal A4 ein. Die Bilder oder Dokumente müssen dabei einzeln eingeschoben werden.

Der HP Scanjet Professional 1000 ist ab April für etwa 260 Euro im Handel erhältlich. Im Lieferumfang ist eine Software enthalten, die leichtes Dokumentenmanagement möglich macht.

Suchen Sie nach einem anderen Modell? Auf scanner.org gibt es eine große Auswahl an Scannern und aktuelle Informationen zum Thema.

Tipps und Trick Rund um das Thema Scannen- Teil 3

Dienstag, 6. April 2010

Fragen Rund um die Themen Dateiformat und Auflösung konnten wir vergangene Woche klären. Heute dreht sich alles um die Interpolation. In dieser Serie stellen wir Ihnen wöchentlich nützliche Kniffe und Tipps zum Thema Scanner vor, mit denen Sie Ihre Ideen spielend umsetzten können.

Interpolation ist nicht gleich optische Auflösung. Schon vor dem Kauf eines Gerätes sollte Ihnen dieser Unterschied bewusst sein. Die optische Auflösung bezeichnet den Wert, den der Scanner durch seine Linse und Technik wirklich einlesen kann. Interpolation bedeutet, dass das optisch eingescannte Motiv mit einem Programm hochgerechnet werden kann. Somit besitzt das Bild dann eine höhere Auflösung. Allerdings ist diese eben nur hochgerechnet und lässt sich nicht mit der optischen vergleichen.

Interpolierte Bilder weisen einen höheren Speicherbedarf auf und besitzen nur wenige echte Informationen. Der Rest wurde einfach vom Programm errechnet. Hier gilt wieder die alte Regel, dass eine geringere Auflösung beim Scannen für den Privatgebrauch meistens ausreicht. Aber eben nur meistens.

Auch diese Regel hat ihre Ausnahme. In manchen Fällen kann das Interpoliren nämlich doch sinnvoll sein. Wollen Sie das eingescannte Motiv vergrößern, verschafft Ihnen die Interpolation zwar keine weiteren Informationen aber der Treppeneffekt wird stark vermindert. Auch beim Einlesen von Negativen oder Dias kann bei einigen Scannern nur mit der Interpolation die benötigte Auflösung erreicht werden. Allerdings gibt es für diese besonderen Motive spezielle Film-Scanner, wie etwa die Modelle von Rollei, Epson oder HP.

Schick und Schlank- der Canon CanoScan LiDE 100

Donnerstag, 1. April 2010

Sind Sie auf der Suche nach einem neuen Flachbettscanner? Der CanoScan LiDE 100 ist klein aber fein. Sein schickes schwarzes Design beinhaltet eine starke Scanauflösung und Leistung. Die kompakte Verarbeitung ermöglicht ein mobiles und flexibles Arbeiten.

Das Produkt des japanischen Unternehmens besitzt eine hohe Scanauflösung von bis zu 2.400 mal 4.800 dpi  und eine Farbtiefe von 48 Bit für Detailpräzision und farbgetreue Reproduktion.  Motive mit der Größe A4 können Sie innerhalb von 24 Sekunden einlesen lassen, bei einer Auflösung von 300dpi.

Der CanoScan LiDE 100 verfügt über eine einfache und angenehme Handhabung. Vier Scan Buttons machen ein schnelles Kopieren, Scannen, Versenden per E-Mail und Erstellen von PDF-Dokumenten auf Knopfdruck möglich. Der Auto-Scan Modus ist besonders für Anfänger interessant. Läuft das Gerät unter dieser Einstellung, erkennt der Scanner den Typ der Vorlage und passt automatisch die entsprechenden Einstellungen an. Zusätzlich speichert der Canon die Daten in einem geeigneten Format.

Der CanoScan läuft ohne Netzteil und wird über eine USB-Schnittstelle mit Strom versorgt. Bei einer Größe von 250x3730x40mm können Sie das Gerät problemlos ins Büro oder zu Freunden mitbringen. Wollen Sie dickere Vorlagen einscannen- mit dem integrierten Z-Scharnier ist das kein Problem. Die mitgelieferte Software kann Staub und Kratzer automatisch von Dokumenten und Bildern entfernen.

Der Canon Scanner ist günstig, kompakt und überzeugt mit seiner Leistung und seiner einfachen Bedienung. Eine weitere Auswahl an Scannern und aktuelle Informationen finden Sie unter www.scanner.org.

Tipps und Trick Rund um das Thema Scannen- Teil 2

Dienstag, 30. März 2010

Nachdem wir im vorherigen Beitrag das Thema Dateiformat behandelt haben, erklären wir heute welche Auflösung für welches Dokument in Frage kommt. In dieser Serie stellen wir Ihnen wöchentlich nützliche Kniffe und Tipps zum Thema Scanner vor, mit denen Sie Ihre Ideen spielend umsetzten können.

Jeder Scanner bietet unterschiedliche Auflösungen an. Dabei macht es keinen Sinn immer die Höchste zu wählen. Auch hier kommt es, genau wie bei der Wahl des Dateiformats, auf Bild und Verwendungszweck an. Bei einer sehr große Auflösung benötigen die Bilddateien mehr Speicherplatz auf dem Computer und manch ältere Rechner können Probleme beim Öffnen bekommen.

Scannen Sie Bilder für Webpages oder zum Versenden via E-Mail reichen 72-200 dpi aus. Bei Fotos oder Motiven die Sie später ausdrucken möchten, ist es ratsam eine Auflösung von 300 dpi zu wählen. DPI sind übrigens die „dots per inch“ also die Punkte pro Zoll. Faxdokumente sollten mit 200-300 dpi eingescannt werden. Möchten Sie ihre eingelesenen Dokumente archivieren? Dann empfehlen wir eine Auflösung von 300 dpi zu wählen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann einen Probescann durchführen um so die Bildqualität zu verbessern. Testen Sie die verschiedenen Einstellungen wie Helligkeit, Kontrast oder Farbkorrektur. Diese Test sollen allerdings jeweils für die entsprechenden Motive gemacht werden, da schwarz-weiß Bilder andere Eigenschaften besitzen als farbige Fotos.

Motive mit feinen Linien sind anspruchsvoller. Mächten Sie also etwa Strichzeichnungen oder Landkarten einscannen, empfiehlt es sich die Geräteauslösung zu nehmen. Auch wenn diese Dateien viel Speicherplatz benötigen. Sollte Ihr PC dafür nicht gerüstet sein, probieren Sie die nächst kleinere Auflösung.

Zum Schluss kommen wir zur optimalen Auflösung, wenn Sie ihr Bild vergrößern oder verkleinern wollen. Soll das eingescannte Motiv vergrößert werden, muss eine höhere Auflösung eingestellt werden. Soll die Größe des Bildes verdoppelt werden, benötigen Sie einen Scan in doppelter Auflösung. Zum Verkleinern dann natürlich eine entsprechenden geringere Auflösung.

Tipps und Trick Rund um das Thema Scannen

Freitag, 26. März 2010

Kaum ist der neue Scanner zu Hause angeschlossen, kommen auch schon die ersten Fragen auf. Unterschiedliche Vorlagen benötigen verschiedene Einstellungen- aber wer hat die schon alle im Kopf. In dieser Serie stellen wir Ihnen wöchentlich nützliche Kniffe und Tipps zum Thema Scanner vor, mit denen Sie Ihre Ideen spielend umsetzten können.

Heute: Das richtige Dateiformat -GIF, BMP, JPEG oder JPG ?

Die unterschiedlichen Eigenschaften der Formate bestimmen die späteren Möglichkeiten ihrer eingescannten Vorlage. Am weitesten verbreitet ist wohl das JPEG- bzw. JPG-Format. Die Joint Photographic Experts Group komprimiert die Bildinformationen vor jedem Speichervorgang neu. Das hat zur Folge, dass je nach Stärke der Kompressionsstufe Bildinformationen verloren gehen. Wollen Sie ihre Bilder nach dem Scannen nicht oder nur geringfügig weiter bearbeiten, bietet sich dieses Format an. Durch den Komprimierungsvorgang benötigen JPEG-Bilder wenig Speicherplatz.

Wollen Sie Bilder mit geringen Farbverläufen einscannen, also etwa Grafiken, Tabellen oder Icons, eignet sich das GIF-Format. Das Graphic Interchange Format speichert Bilddateien mit maximal 256 Farben. Die Dateimenge ist also noch relativ gering so, dass die einzelnen Bilder schnell per E-Mail verschickt werden können. GIF-Formate eignen sich auch für Bilder, die auf Webpages abgebildet werden sollen.

Das BMP-Format ist ein einfaches Format, das von Microsoft und IBM entwickelt wurde. Die Grafikbild-Datei enthält Pixel in Form einer Punktetabelle. Das Format ist sehr präzise und detailgenau, benötigt dafür aber auch sehr viel Platz auf ihren Rechner. Es eignet sich sehr gut für Fotos und farbintensive Grafiken.

Ein anderes bekanntes Dateiformat zur verlustfreien Speicherung ist das TIFF-Format. Das Tagges Image Format speichert die Bildinformationen in Gruppen von Pixeln, in der Form von Streifen oder Kacheln. Bilder in diesen Formaten eigenen sich besonders für monochrome Grafiken oder um die Bilder hochauflösend und ohne Qualitätsverlust auszudrucken. Nicht komprimierte Bilder benötigen aber auch mehr Speicherplatz.

Neuer Reflecta Scanner ermöglicht sekundenschnelles Arbeiten

Donnerstag, 25. März 2010

Der Kompaktscanner Imagebox iR von Reflekta digitalisiert alte Fotos, Negative und Dias. Anders als herkömmliche Geräte, scannt die Imagebox Bilder mit einem CMOS- Flächensensor. Das Bild wird so nicht zeilenweise eingelesen, sondern quasi ab fotografiert. Durch diese Neuerung ist das Foto, unabhängig von der Vorlage, in etwa einer Sekunde digitalisiert.

Die Auflösung des Reflecta Scanners beträgt 1.800 dpi für Dias und Negative sowie 400dpi für Papierauszüge. Die integrierte Kratzer- und Stauberkennung Magic-Touch soll zeitaufwendiges Nachbearbeiten verhindern. Eine Infrarotleuchte tastet das Bild vor dem Scan ab. Das Gerät erkennt so Störungen und kann diese an Hand der aufgezeichneten Informationen vom Bild löschen. Die eingelesenen Bilder können über USB an einen Rechner übertragen werden.

Die Farbtiefe beträgt 24 Bit und der Dichteumfang 3.0 Dmax. Die Reflecta Imagebox iR verfügt weiterhin über eine LED-Lampe. Der Lieferumfang des Geräts umfasst Halter für vier gerahmte Dias, einen Negativ-Filmstreifenhalter für sechs Bilder sowie einen Fotohalter für Bilder mit maximalen Maßen von 10×15 Zentimetern. Zum späteren Bildbearbeitung liegen die Programme „CyberView CS“ und Adobes „Photoshop Elements 5.0“ dem Gerät bei. Der Preis beträgt etwa 159 Euro.

Schon das Vorgänger Modell die Reflecta ImageBox erhielt überwiegend positive Kritiken. Es gilt abzuwarten, was spätere Praxistests über die Qualität des Produkts zu berichten wissen.